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Detlef M. Plaisier ist Journalist und bloggt mit Herzblut über Leipzig

Wir wollen, dass Ihr eisern bloggt und dass wir uns alle untereinander bestmöglich vernetzen und unterstützen. Um uns und unsere Blogs gegenseitig kennenzulernen, stellen wir hier regelmäßig Iron Buchblogger vor. Jeder, der bei uns mitmacht, kann auch bei der Interview-Reihe mitmachen. Schickt uns dafür einfach Eure Antworten und ein Foto von Euch an diese Adresse.

 Detlef M. PlaisierWer bist Du und worüber bloggst Du?

Ich bin Detlef M. Plaisier, ein Niedersachse, der seit zehn Jahren in Leipzig ein wunderbares Asyl gefunden hat. Ihr findet mich im Netz auch immer unter diesem Klarnamen. Ich führe ein Journalistenbüro mit freien Autoren als Mitarbeitern. Mein Blog ist nicht mein Broterwerb, sondern Herzblut ohne Kommerz. Ich blogge über Leipzig und alles, was ich hier sehe, was ich tue und was mich beschäftigt. Das umspannt sehr viel von Kommunalpolitik über Kunst, Kultur und Messen bis hin zu Buchrezensionen, Hobbys wie Familienforschung und meinen Patenkindern. Ich bin sehr stolz auf meine Zugriffszahlen und das Interesse an meiner Sichtweise. Zu meinen Aktivitäten im Netz bin ich schon öfter befragt worden, zum Beispiel hier: http://blog.myheritage.de/2012/06/interview-mit-detlef-plaisier/.

Welche Software und Tools nutzt Du?

Ich habe noch nie den Internet Explorer genutzt, sondern schwöre auf Firefox. Windows 7 nutze ich so lange, wie es geht. Alles mit dem Apfel hat mich noch nicht überzeugt, warum ich es wirklich brauche. Ich nutze freie WordPress-Themes für die Blogs, wobei mein Hauptblog gerade unter Weiterwendung des Themes Chalkboard auf einen eigenen Server umgezogen ist. Ganz klassisch nutze ich viel Papier und Bleistift. Als Begleiter unterwegs und für Interviews dient mir Voice Memo, ein kleiner Diktiertausendsassa mit USB-Anschluss.

Was war der größte Fehler, den Du beim Bloggen gemacht hast?

Meine steigenden Zugriffszahlen geben mir nicht unbedingt einen Hinweis auf mögliche Fehler. SEO-Experten haben bestimmt noch einige Verbesserungsvorschläge – Anregungen sind gerne willkommen!

Was ist ein Problem, für das Du eine Lösung suchst?

Das sind Kleinigkeiten: Ich könnte meine HTML-Kenntnisse auffrischen, wie drehe ich ein eingebundenes Video… Weil ich täglich blogge, lösen sich viele Fragestellungen durch die Praxis selbst.

Welche Blogs/Blogger liest Du besonders gern und warum?

Ich schaue natürlich gerne auf Blogs, die ebenfalls über Leipzig berichten. Ganz vorne stehen da www.leipzig-leben.de und www.heldenstadt.de. Die Jungs von der Heldenstadt machen das sehr clever: Sie stellen täglich das zusammen, was andere über Leipzig berichten. Da werde ich dann auch öfter verlinkt, was meine Zugriffszahlen erhöht und auch Anregungen für mögliche eigene Themen gibt. Ansonsten streune ich gerne durch Buchblogs, aber ohne bestimmte Präferenz. Auf meinem Leipzig-Blog gibt es auch eine Kategorie über Lesen, in der ich in lockerer Folge Rezensionen veröffentliche. Dazu gebe ich Reziexemplare der Verlage an ausgesuchte Autoren, die für mich lesen und dann urteilen. Schaut doch mal rein: http://leipzigdiscovery.com/leipzig-liebt-lesen/.

Wo finden wir Dich im Internet?

Ich habe im September 2013 meine bisherigen Themenblogs alle zu einem Blog mit Unterkategorien zusammengefasst – schaut hier: http://leipzigdiscovery.com. Follower sind herzlich willkommen! Wer mehr über mein journalistisches Profil erfahren möchte, kann sich hier informieren: http://dermannfuerdentext.wordpress.com.

Vielen Dank für Deine Zeit und weiterhin viel Spaß beim Bloggen!

Bildquelle: Reinhard Hennig / Kohlgarten Bildlabor Leipzig

Christian Wöhrl bloggt als freier Journalist mit kulturpessimistischem Unterton bei …ACH, NICHTS

Wir wollen, dass Ihr eisern bloggt und dass wir uns alle untereinander bestmöglich vernetzen und unterstützen. Um uns und unsere Blogs gegenseitig kennenzulernen, stellen wir hier regelmäßig Iron Buchblogger vor. Jeder, der bei uns mitmacht, kann auch bei der Interview-Reihe mitmachen. Schickt uns dafür einfach Eure Antworten und ein Foto von Euch an diese Adresse.

ChristianWöhrlWer bist Du und worüber bloggst Du?

Ich bin Christian Wöhrl, freier Journalist sowie Lektor und Grafiker im Selfpublishing-Sektor.
Schon im vorigen Jahrhundert habe ich angefangen, mit handgetipptem HTML über Bücher und andere Hobbys (Fotografieren, Radreisen) ins Internet zu schreiben, und als es mir zu blöd wurde, für jeden neuen Text überall neue Links zu bauen, habe ich auf Blogsoftware umgesattelt.
Über die Jahre wurde mein Themenspektrum größer und politischer (eine nicht immer bierernst gemeinte kulturpessimistische Nuance blieb das verbindende Element), und die Zeit zum Lesen wurde knapper. Aber sobald mich eine Lektüre bewegt hat, gebe ich auch heute noch dem Bedürfnis nach, das der Welt mitzuteilen. Wer bei mir nur die Rezensionen sucht, findet sie in der Kategorie Geschmackssache.

Welche Software und Tools nutzt Du?

WordPress, mittlerweile selbstgehostet. Kameras: Viele, auch analog, denn Fotos und Texte sind für mich zwar nicht gleiche, aber gleichberechtigte Ausdrucksmittel. Füller und Schreibmaschine: Gelegentlich scanne ich so entstandene Texte ein und veröffentliche die Bilddateien im Blog, wenn ich vermeiden möchte, dass ein bestimmtes Schlüsselwort weit abseits seines intendierten Kontexts per Suchmaschine gefunden wird.

Was war der größte Fehler, den Du beim Bloggen gemacht hast?

Fehler? Vielleicht habe ich zu lange auf fremdgehostetes Zeug gesetzt, wordpress.com und Socialgedöns, Twitter, Flickr etc. Diese Dienste haben zwar klare Handling-Vorteile gegenüber dezentralen Handstrick-Lösungen, aber andererseits kann man dort all die Analytics, die Besucher-, Leser- und Follower-Statistiken kaum ignorieren. Und das empfand ich als kontraproduktiv, weil latent immer der Druck da war, meine Texte für Algorithmen zu optimieren statt für Menschen.
Seit ich keine Ahnung mehr habe, wie viele Leute meinen Senf überhaupt lesen, macht das Schreiben wieder viel mehr Spaß. Insofern: Selbst machen und auf SEO und Analyse-Tools verzichten, das funktioniert für mich gut. Das halte ich übrigens auch bei meiner beruflichen Website so; allerdings nur, weil ich das Netz bloß unterstützend, nicht aber intensiv für Marketing und Akquise verwende.

Was ist ein Problem, für das Du eine Lösung suchst?

Bezieht sich die Frage aufs Internet? Das Internet selbst ist das Problem, alle Unterprobleme lassen sich lösen 😉

Welche Blogs/Blogger liest Du besonders gern und warum?

Bei aller Neugier auf die Welt da draußen: Ich lese am liebsten die Blogs von Menschen, die ich persönlich kenne, weil das Wissen um Befinden und Zusammenhänge die meisten Texte bereichert. Das trifft auf gut die Hälfte aller „Lieblinks“-Autoren im Fußbereich meines Blogs zu, wo mit Fabian Neidhardt auch ein Iron Buchblogger vertreten ist. Mit ihm bin ich in Kontakt, seit er meine Little-Brother-Übersetzung als Hörbuch aufgenommen hat (Creative Commons sind was Tolles). Faby war es auch, der mich während der 2013er Frankfurter Buchmesse zur damals noch recht überschaubaren Iron-Runde mitgeschnackt hat.

Wo finden wir Dich im Internet?

Mein privates Blog ist … ach, nichts. Viele große Fotos anschauen könnt ihr bei Lichtspuren, und unter Feingedrucktes ist ein bisschen was über mein Berufsleben mit Büchern am Entstehen. Bei Twitter und sonstigen Social Media bin ich nicht mehr zu finden.

Vielen Dank für Deine Zeit und weiterhin viel Spaß beim Bloggen!

Bildquelle: Christian Wöhrl